|
Unser Reporter bamaze sprach mit dem Mittelstürmer der „Black
Stars“.
Ihr nennt euch „Black Stars“. Wie kommt das?
Bislang nannte sich die Ghanaische Nationalmannschaft so, wegen
des schwarzen Sterns auf ihrer Nationalfahne. Aber als die Jungs
uns haben spielen sehen, sagten sie „Hey, wir sind nicht würdig,
diesen großen Namen zu tragen, ihr aber schon.“ Seit dem heißen
wir „Black Stars“. Das fanden wir passend, weil ja auch wir
Stars sind.
Und eure Spielernamen? Wieso habt ihr so seltsame Namen wie „Nenno“,
„zwei linke“ oder „Capu“ auf den Trikots stehen?
Wer auf so hohem Niveau Fußball spielt und noch dazu derart
phantastisch aussieht wie wir, ist natürlich ungeheuer beliebt,
vor allem bei Frauen. Auf dem Platz ist es toll, wenn uns unsere
Fans anfeuern. Und das gemeinsame Duschen mit den Mädchen ist
uns ein Bedürfnis, um ihnen etwas zurück zu geben. Was wären wir
schließlich ohne unsere Fans? Aber privat wollen wir lieber
anonym bleiben. Deshalb die Künstlernamen. Unsere echten Namen
bleiben geheim.
Haben so große Stars wie ihr eigentlich selbst noch Vorbilder?
Klar. Meine Vorbilder sind zum Beispiel Raul und Jesus. Du
weißt, Raul von Madrid und Jesus von Nazareth.
Euer Verteidiger ShackFu konnte letzte Woche gegen Brasilien
Ronaldinho oft nur mit Fouls stoppen. Seid ihr vielleicht zu
langsam?
Eine Frechheit, diese Frage! Wir sind alle topfit. Und
ShackFu hat diesen Ro-naldingsbums nie richtig gefoult, nur ganz
leicht retuschiert.
Aber deine Torausbeute war bei dem Spiel nicht optimal, oder?
Vier Chancen, zwei Tore. Das ist doch eine hundertprozentige
Chancenauswertung. (überlegt.) Na ja, fast. Um die achtzig.
Ja, ungefähr. Die ersten zwei Dinger hast du versemmelt. Hast du
da vor den Torschüssen zu viel nachgedacht?
Vielleicht. Bei der dritten Chance habe ich mir überlegt,
dass ich bei den ersten beiden Dingern zu viel überlegt habe. Da
habe ich mir überlegt, weniger zu überlegen. Dann hat es
geklappt.
Es heißt, du hättest ein Angebot von Real Madrid vorliegen.
Stimmt das?
Es ist nicht immer alles wahr was stimmt.
Vor 2 Jahren hatte Ronaldo in der Presse getönt, er wäre ein
besserer Stürmer als du. Bist du ihm noch böse?
Ach was. Da ist doch längst Schnee drüber gewachsen.
Hast du dir schon Gedanken über eine Karriere nach der
Fußball-Karriere gemacht?
Auf jeden Fall bleibe ich beruflich beim Fußball. Mal sehen,
vielleicht als Zuschauer oder so.
|